Zwischen digitaler Souveränität, KI und komplexem Output-Management: Ein Rückblick auf unsere Termine und Veranstaltungen im April
Im April waren wir auf mehreren Veranstaltungen unterwegs, haben Vorträge gehalten und zahlreiche Gespräche geführt. Die Themen waren vielfältig und reichten von komplexem Output-Management und regulatorischen Anforderungen bis hin zu KI in der Entwicklung. Und doch drehten sich viele Fragen um ähnliche Themen: Wie lassen sich Systeme sinnvoll weiterentwickeln? Und wie kann man mit steigender Komplexität umgehen?
Rack & Stack in Nürnberg: Digitale Souveränität konkret gedacht
Auf der Rack & Stack (21.–22. April) drehte sich vieles um digitale Souveränität – nicht als Schlagwort, sondern als praktische Frage: Wie können Unternehmen die Kontrolle über ihre Daten und Systeme behalten?
Genau das hat der Vortrag unseres Geschäftsführers Dr.-Ing. Tobias Baum zur Dokumentenportal-Föderation und POSY-Postbox aufgegriffen. Der Ansatz: Die Datenhoheit und die eigenen Portale bleiben erhalten, gleichzeitig können Nutzer übergreifend und komfortabel auf Dokumente zugreifen.
Der viel zitierte Satz der Veranstaltung – „Souveränität heißt Entscheidungsfreiheit“ – wurde damit sehr greifbar.
DVPT-Kongress: Wenn Vielfalt zur Herausforderung wird
Beim DVPT-Kongress am 23. April zeigte sich: Output-Management wird vor allem dort komplex, wo viele Varianten zusammenkommen, beispielsweise unterschiedliche Postdienstleister, individuelle Anforderungen und gewachsene Prozesse.
In seinem Vortrag zeigte unser Kollege Uwe Rebermann Möglichkeiten auf, diese Vielfalt beherrschbar zu machen. Ein Ansatz ist die flexible Frankierung, ein anderer die Bündelung von Dokumentenprozessen über die POSY-OutputFactory.
Auch die Gespräche an unserem Stand drehten sich um diese Themen. Vor allem wurde über zentralen Druck und entsprechende Anbindungen, alternative Postdienstleister und die Digitalisierung des Posteingangs diskutiert.
GSE-Frühjahrestagung: Barrierefreie Kommunikation in der Praxis
Bei der GSE-Frühjahrestagung in Wuppertal wurden viele konkrete Einblicke aus Projekten vermittelt.
In unserem gemeinsamen Vortrag mit der Commerzbank stand das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) im Mittelpunkt. Es wurde gezeigt, wie sich die Anforderungen im Output-Management umsetzen lassen, beispielsweise durch die Erzeugung von PDF/UA-Dokumenten mit POSY-TransformationManagement.
Darüber hinaus wurden in verschiedenen Beiträgen und Gesprächen einige Entwicklungen erkennbar: So gewinnen strukturierte Redaktionsprozesse bei der Dokumentenerstellung weiter an Bedeutung. Gleichzeitig entwickelt sich Customer Communication Management zunehmend in Richtung integrierter Plattformen, häufig mit Cloud- oder SaaS-Ansätzen.
Auch abseits der Vorträge blieb die Veranstaltung in Erinnerung: Die Abendveranstaltung im Schwebebahnmuseum inklusive einer Fahrt mit der Wuppertaler Schwebebahn bot eine etwas andere Gelegenheit zum Austausch.
FHDW MeetUp in Hannover: KI jenseits der Versprechen
Beim FHDW MeetUp am 28. April drehte sich alles um den Einsatz von KI in der Softwareentwicklung.
Unser Kollege Tristan Hörmann war nicht nur vor Ort, sondern hat auch einen Vortrag gehalten und einen praxisnahen Blick auf die Thematik geworfen: Welche Use Cases funktionieren in bestehenden Projekten? Wo entstehen Reibungen? Und wie verändert sich die Zusammenarbeit, wenn KI-Tools Teil des Entwicklungsprozesses werden?
Der Tenor war eindeutig: KI kann unterstützen – aber nur, wenn sie bewusst eingesetzt und in bestehende Abläufe integriert wird.
Zukunftstag bei SET: Einblick statt Theorie
Zum Abschluss des Monats wurde es bei uns im Haus noch einmal lebendig: Am Zukunftstag waren zwölf Schülerinnen und Schüler zu Gast.
Nach einem kurzen Einstieg ging es direkt ins Ausprobieren: Sie entwickelten erste Programme mit Scratch, erhielten Einblicke in die Bereiche Key Account Management, Marketing und Technische Dokumentation und erfuhren, wie viele unterschiedliche Rollen an Softwareprojekten beteiligt sind.
Parallel zum Zukunftstag fand unser „Ship It Day“ statt, bei dem unsere Entwicklerteams abseits des Tagesgeschäfts an eigenen Ideen arbeiten. Für die Schülerinnen und Schüler war dies eine gute Gelegenheit zu sehen, dass Softwareentwicklung nicht nur aus Code, sondern auch aus Kreativität, Zusammenarbeit und neuen Ansätzen besteht.
Fazit
Die Veranstaltungen haben einmal mehr gezeigt: Viele Fragen sind oft ähnlich, die Lösungsansätze jedoch vielfältig. Für uns bei SET sind genau diese Einblicke wichtig, um bestehende Ansätze weiterzuentwickeln und neue Impulse mitzunehmen. Wir freuen uns schon auf die nächsten Veranstaltungen und Begegnungen!